Pillars – die Säulen deiner Content-Strategie


Immer wieder tauchen sie auf, die Content Pillars, ob in Posts bei Instagram & Co. oder in Webinaren und Workshops (auch bei uns!). Aber was hat es denn nun damit auf sich? Brauchst du das wirklich oder ist das wieder nur so eine Mode? Spoiler: Ist es nicht! Und weil sie so wichtig und hilfreich sind, widmen wir den Pillars heute unseren Blogbeitrag.


Was genau sind denn nun diese Pillars?


Pillars helfen dir, deinen Content zu definieren, ihn zu planen und damit deine Zielgruppe zu erreichen. Sie erleichtern dir dein Social-Media-Leben und du wirst sie lieben, falls du sie nicht sowieso schon nutzt.


Kurz gesagt sind Content Pillars Themencluster oder Oberbegriffe, um die du deine Posts kreierst. Es sind die Dinge, für die dich deine Fans und Follower im Gedächtnis behalten sollen, deine Kernthemen. Dazu gehören fachliche Informationen ebenso wie Werte, für die du stehst oder Inspirationen, die du deiner Leserschaft mitgibst. Welche Pillars typisch sind und wie viele du nutzen solltest, schauen wir uns gleich noch an.


Wichtig ist aber nicht nur, dass sie deine Themen definieren, sie grenzen dadurch auch ab, welche Inhalte du eben NICHT teilst – weil sie nicht in deine Pillars passen. Sie sind also Themenspeicher und Leitplanke gleichermaßen, sie helfen Dir, fokussiert zu bleiben mit deinem Content.


Und wie findest du nun deine Content Pillars?


2 X P: Personas & Pillars


Bei den Pillars dreht sich alles um Content – und den kannst du nicht sinnvoll entwickeln, ohne Deine Zielgruppe zu kennen: Das Wissen über die Zielgruppe ist essenziell, denn wenn du weißt,

  • wen du ansprichst und

  • wie die Person tickt in Bezug auf dein Angebot

kannst du ganz entspannt und zielgerichtet darauf eingehen.


Arbeitest du schon mit Personas? 👩👨‍🦰🧓 Mit diesem Tool gewinnst du wertvolle Hinweise auf deine Zielgruppe: Was sind ihre Herausforderungen? Welche Vorbehalte haben sie? Wie kommunizieren und informieren sie sich? Damit hast du die Grundlage für deine Pillars, denn in Kombination mit deinem Angebot kannst du nun genau die Themenbereiche definieren, die in deine Content-Strategie gehören.

  • An welchen Stellen passt dein Angebot zu deiner Zielgruppe, wo sind eure Überschneidungen?

  • Welche Probleme löst du?

  • Welche Vorbehalte kannst du ausräumen?

Auch gemeinsame Werte spielen eine Rolle, denn sie haben entscheidenden Einfluss auf die Art, wie du Dinge kommunizierst.



Deine Pillars


Nun hast du alle Voraussetzungen, um deine Pillars zu definieren: Gruppiere deine Erkenntnisse unter sinnvolle Oberthemen, die nicht zu weit gefasst, aber auch nicht zu spezifisch sein sollten, um möglichst viele Verzweigungen zuzulassen, in denen du deine Inhalte präsentierst – wie ein Baumstamm mit vielen Ästen für Austausch, Fragen und Analysen. Überlege zum Beispiel, was dein typischer Kunde in eine Suchmaschine eintippen würden.


Es gibt übrigens keine Vorschrift, wie viele Pillars man haben sollte. Als Richtlinie empfehlen wir drei bis vier Themencluster. Häufige Kategorien sind beispielsweise

  • Mehrwert/Wissen

  • Beziehung/Community

  • Persönliches/Blick hinter die Kulissen

  • Werbung

  • Inspiration

Wichtig ist, dass du einen guten Mix zusammenstellst, mit dem du deine Kunden von deiner Expertise überzeugst, eine Beziehung zu ihnen aufbaust und natürlich auch dein Angebot bekannt machst. Die Pillars sollten in etwa den gleichen Anteil an deinem Content ausmachen.


Jedes Pillar gibt dir nun einen Rahmen für deine Content-Ideen. Sie entwickeln sich aus ihrem Stamm heraus, verzweigen sich und geben dir so immer wieder Anhaltspunkte für neue, spannende Inhalte.


Ein Beispiel?


Stell dir vor, du bist Immobilienmakler in einer Kleinstadt und suchst nach Mehrwert, den du deinen potenziellen und aktuellen Kunden bieten kannst. Wie wäre es damit:


City Highlights: Bei Immobilien kommt es immer auf die Lage an, also hebe die Vorteile der Stadt, in der du tätig bist, hervor.


Immobilien-Trends: Immobilien-Makler arbeiten auch mit Verkäufern. Zeige also, wonach die Leute suchen, Gründe für einen Kauf oder dagegen und weitere Tipps, um die Verkaufschancen zu erhöhen.


Der Kauf-Prozess: Wer zum ersten Mal eine Immobilie kauft, braucht im Zweifel Beratung bei dem Prozess, der auf ihn zukommt – von der Angebotsabgabe bis zur Unterschrift. Unterstütze sie mit hilfreichen Informationen.


So kannst du nach und nach Ideen zu deinen Pillars sammeln und wir sind sicher, dass die Ideen nun nur so sprudeln, zielgerichtet und auf den Punkt, denn der Rahmen ist sauber abgesteckt.


Wir haben es ja gesagt: Pillars erleichtern dir dein Social-Media-Leben! 😁


TIPP: Wir beschäftigen uns mit dem Pillars auch in unserem kostenlosen 3-Tage-Social-Media-Check vom 19. bis 21. Mai, einem Workshop rund um deine professionellen Instagram- und Facebook-Seiten. Wenn du also noch mehr Input rund um Pillars und Content möchtest, dann melde dich schnell noch an!


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