Wie ein Redaktionsplan dein Social-Media-Leben erleichtert


Der Redaktionsplan ist keine Raketenwissenschaft, aber wie so oft im Leben sind es gerade die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. In diesem Fall den Unterschied zwischen unnötig hohem Zeitaufwand inklusive Stress und reduziertem Zeitaufwand ohne Stress. Die Wahl fällt dir wahrscheinlich nicht schwer. Was (fast allen) aber schwerfällt, ist die Umsetzung in den eigenen Arbeitsalltag. Schauen wir uns noch einmal die Vorteile eines Redaktionsplans an.




Warum brauchst du einen Redaktionsplan?

Wenn wir viel zu tun haben, aber keinen Plan für die anstehenden Aufgaben, rutscht uns unweigerlich etwas durch. Damit dir das bei deinen Social-Media-Auftritten nicht passiert, hast du einen Redaktionsplan. Er bietet unzählige Vorteile, zum Beispiel hilft er dir,

  • den Überblick über deine Inhalte zu behalten und Zusammenhänge im Blick zu haben,

  • keine wichtigen Termine und Anlässe zu vergessen,

  • Content für eine Woche oder auch einen Monat vorzuplanen,

  • deine Zeit effizient zu nutzen, weil du nie wieder hektisch noch schnell einen Post einschieben musst.

Vor allem wenn du mehrere Kanäle bespielst, brauchst du einen Plan, wann du was auf welcher Plattform teilen willst, um deine Botschaft gezielt und fokussiert in die Welt zu bringen.


So arbeitest du effizient mit deinem Redaktionsplan

Der erste Schritt zu einer gelungenen Redaktionsplanung ist die Zeit, und zwar die Zeit, die du dir für deine Planung reservierst. Setze dir regelmäßige Termine, je nachdem, wie weit im Voraus du planen willst. Nimm dir beispielsweise einmal die Woche Zeit für die Planung der nächsten Woche.

  • Trage wichtige Anlässe und Termine als Reminder ein.

  • Achte auf einen ausgewogenen Content-Mix. Mehr Infos dazu findest du in unserem Artikel über Pillars.

  • Arbeite die verschiedenen Arbeitsschritte gesammelt ab und nicht für jeden Post einzeln. Das spart Zeit! Erst alle Themen definieren, danach die jeweiligen Content-Formate festlegen, dann alle Texte schreiben und zuletzt die Visualisierungen erstellen (Bilder oder Videos).

Wenn du „nur“ deine eigenen Inhalte planst und nicht mehr als zwei Netzwerke bedienst, reicht grundsätzlich eine einfache Tabelle in Word, um deinen Content zu organisieren. Neben das Datum kannst Du gleichzeitig den Text schreiben und Vermerke zum Format und zu Bildern machen.



Bedienst du mehrere Kanäle und arbeitest vielleicht sogar im Team an den Inhalten, kann eine

(Excel-)Tabelle zur Übersicht beitragen. Hier kannst Du eintragen, welcher Inhalt wann auf welchem Kanal veröffentlicht werden soll – und wer dafür zuständig ist.



Wenn es dir schwerfällt, dich allein zu disziplinieren und du den Planungstermin immer wieder verschiebst oder nicht schaffst, haben wir hier noch einen Tipp für dich: 😉


Komm zu unserem virtuellen Co-Working!


Jeden dritten Mittwoch im Monat treffen wir uns für zwei Stunden als virtuelle Bürogemeinschaft und arbeiten an unseren Inhalten für den nächsten Monat oder die nächste Woche. Jeder für sich, aber gemeinsam. Vertraue uns – es funktioniert! Der nächste Termin ist am 17.08., natürlich kostenfrei.


Welches Tool? Du hast die Wahl!

In vielen Fällen reichen Word und Excel völlig aus für eine eigene Planung, aber es gibt natürlich auch Alternativen, insbesondere, wenn ihr als Team arbeitet oder viele verschiedene Plattformen nutzt. Wir haben uns beispielsweise für Trello entschieden, denn wir können

  • als Team darauf zugreifen

  • Anhänge teilen

  • Aufgaben zuteilen und beobachten

  • Feedback geben

  • den Status beobachten

Durch die einfache Struktur mit „Karten“, die sich beliebig hin und her verschieben lassen, kann man sich jedes Board so aufbauen, wie es für den eigenen Ablauf passt. 😊


Natürlich gibt es noch viele andere Tools, die viele Funktionen abdecken. Manche kannst du gleichzeitig zum Vorplanen nutzen, so dass deine Beiträge automatisch zur gewünschten Zeit gepostet werden – muss aber nicht sein. Das geht beispielsweise auch wunderbar mit dem Facebook Creator Studio.


Schau dich einfach ein bisschen um und recherchiere verschiedene Optionen, um deine perfekte Lösung zu finden. Überlege dir aber vorher genau, was du mit deinem Redaktionsplan abdecken möchtest, denn sonst verlierst du den Fokus und damit den Überblick!


Wir hoffen, die mit dem Beitrag die Planung in Zukunft etwas erleichtern zu können – und vielleicht sehen wir uns ja mal beim Co-Working?!


Tschüss und bis bald

Ann-Christin & Sabine




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